Schlagzeilen
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Nuki auf einem Tranburner

Es sind eine menge kranker Typen unterwegs. Die Shitburner die sie reiten sind ans ich nur für die Army erlaubt und es sind oft Eigenbaumodelle. Die ganz Kranken haben den Brenner von Sandkuhscheiße auf Sandkuhtran umgestellt was wesentlich gefährlicher zu bekommen ist. Todesstrafe gibt es sowieso. Aber bei Sandkuhtran noch mit Folter als Zugabe. Und am Eisschelf Gürtel soll es Typen geben die mit Menschenfett fahren. Ihr möchtet nicht wissen wie das hergestellt wird. Das blöde ist nur, diese Bikes sind Affen gefährlich. Du hast immer so eine dampfende Bombe in Genick inklusive ein bisschen Feuer. Zuviel Dampf und so eine Kiste platzt und deine Haut pellt sich ab. Und die Typen die mit Fett fahren riskieren im Fall eines Overburn als glühende Fackel durch die Wüste zu rasen. Zumindest die letzten 10 Sekunden ihres Lebens bis sie die letzten Meter noch im Sand kriechend um der Mörderhitze zu entkommen die ihr brennender Arsch fabriziert. Den Typ den ihr dort seht ist Nuki. Hinten am Hals hängt ihm ein Sanfilter zum Athmen wenn sie in die Stürme kommen. Er fährt einen Fettburner mit Doppel Zylinder. Zu erkennen am Tank hinter dem Druckkörper. Hat den Vorteil, man kann durchbrettern und muss zum Nachheizen nicht anhalten und getrocknete Kacke um schaufeln. Ist kein guter Typ. Redet wenig, stinkt wie Hölle und Gnade der Frau die ihm in die Hände fällt. Aber die Gang lässt ihn in ihrer Horde weil er abgebrüht ist und nie kneift wenn sie von den Garden verfolgt werden. Tja, in so einer Gang kannst du dir die Leute nicht aussuchen.

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Das Haus der zährtlichen Messer

Du musst von einer Rasierklinge die geschliffene Seite mit einer Kombizange in schmalen Streifen abbrechen und sie in einen vorgeschlitzten Korken stecken, so das die Klingen maximal ein Millimeter herausstehen. Wie ein kleines Mühlrad sieht es aus. Wenn es dir über den Rücken gerollt wird ist es erst ganz kühl und dann spürst du die Wärme deines Blutes. Es ist wie warme Himbeeren auf Eis. Als sie mir das sagte sahen mich ihre Augen an so als würde ich durch ein Tor in die Ewigkeit sehen. Und warum sollte ich das tun fragte ich sie. Sie lächelte leicht und sagte, es nimmt dir deine Angst.

Das war vor vielen Jahren in einer französischen Bar irgendwo in Paris. Die Frau war Asiatin, ihre Haare waren lang und rabenschwarze. Ihr Gesicht war schön und geheimnisvoll und sie hatte mir erzählt das sie Modell für Fesselfotos ist. Ich war jung, ich war aufgewühlt, ich wollte was anderes.

Als mir Malte seinen Beitrag im Block schickte fiel es mir einige Stunden später wieder ein. Wie ein Zauber aus der Vergangenheit. Und auf einmal fühlte ich wie es in Lamberts Seele aussah.Und ich bin mir sicher obwohl er ein Raubtier ist, hat er tief in sich eine unergründlich Angst. Plötzlich glaubte ich zu wissen was er tun würde wenn ihn die Einsamkeit packte. Und es wird ihm hart mitgespielt auch wenn er kräftig austeilt. Ich skizzierte also eine Situation mit ihm und zeige sie euch hir. Sie wird so oder so ähnlich vorkommen. Malte sei gedankt. Wenn es ihm gefällt soll er es mal kundtun. Auch ich freue mich über Zuspruch.

Es werden auf jeden Fall erst einmal 4 Bände a 46 Seiten erscheinen. Das ist die halbe Episode.B Und ich bin mir sehr sicher, eine Menge von euch werden sich zumindest in kleinen Teilen in Lambert wiederfinden. So wie Christus für die Vergebung der Sünden starb lebt Lambert für das böse, das archaische, das was wir gerne tun würden und es uns nicht trauen. Ich liebe den Kerl.

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Bevor die Nacht kommt

Auf Ilo wird es schnell dunkel und alle die durch die Wüsten kommen versuchen vor der Nacht die Felsensockel zu erreichen auf denen die Aonen ihre Städte aus Quarz bauen. Felsen sind die einzige Sicherheit vor den riesigen, alles verschlingenden Malströmen die in der Nacht von den riesigen Raumschiffen ausgelöst werden die über den Sandebenen schweben.  Über den Städten hängen die Rauchfahnen der zahllosen Quarzschmelzen die das Baumaterial für die Städte und deren Gerüste zusammenbrauen und ihr seht eine dampfgetriebene Frachtexe die mit Vollgas versucht vor Sonnenuntergang eine der Landebuchten am Felssockel zu erreichen.

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Kampf und Gier

Eine weitere Episode aus Quarz. Der Held rettet eine Windfrau die von einem Menschenschlachter gefangen wurde, der den sozialen Abschaum der sich im Eisshelfgürtel versteckt mit Fleisch versorgt.

Und jetzt die Szene in der ein reicher, mächtiger alter Mann der zur Hälfte aus Protesen besteht mit seiner Sekretärin einen Sohn zeugen will. ER ist wie gesagt ein sehr mächtiger Mann und sein eigener Sohn ein Softi. Er beschließt einen neuen Tronfolger zu zeugen und den alten durch seinen Meister ermorden zu lassen.

Natürlich wehrt sich der Sohn und findet Unterstüzer im Hamburger Hafen. (Die Location fanden die Japaner sehr interessant). Er muss also dort gegen seinen Mörder kämfen, der neue Lieblingsschüler seines ehemaligen Meisters. Aber wie es so geht, de Sohn ist härter als sein Vater denkt.

Ich habe damals ein Großteil des Mangas in New York gezeichnet. Ich hatte mir dort ein Aparment gemietet, tagsüber gezeichnet, abends in Sportsbars oder bein Baseball Spielen der New Jork Yankees oder in abgefahrenen Clubs in denen Szenegrößen der Musik für ein paar Dolars spielten.

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Krieg

Ich sagte ja schon, das ich einige Bilder über Hitler im 2 Weltkrieg veröffentlichen  werde.  Die Texte sind verlorengegangen, waren aber historisch richtig. Nur die Dialoge hatten Micki Mause Format. Ich glaube mich sogar zu erinnern, das die damalige Micky Maus Texterin sie geschrieben hat. Kurios aber wahr. Ist auch schon 30 Jahre her und keine der Beteiligten hatte wirklich Ahnung von Comics.

Ich weiß nicht, ob es damals schon das Zack Magazin gab, aber auf jeden Fall Donald Duck und Fix und Foxi. Diese Serien pägten damals den Begriff Comic. Damals hatte ich von solchen Dingen wie Storytelling und Dialog keine Ahnung.  Aber was mich schwer anfaßte war der Stellungskrieg in Flandern. Es war mir nicht fassbar, wie Menschen das aushalten konnten. Ich versuchte das Grauen zu visualisieren

Wer sich dafür interessiert kann auf Youtube unter WW1 shellshock das Grauen ansehen. Zitternde dem Wahnsinn nahe junge Männer in Anstalten, weggeschossene Gensichter in die Kamera sehend. Das Nackte Grauen. Als ich diese Bilder jetzt gefunden habe standen mir die Tränen in den Augen und ich habe mich gefragt, wie wir, auch ich,  eigentlich dazu kommen mit Gewalt und Grauen in dieser Leichtigkeit in den Medien umzugehen.

Auf jeden Fall war es für mich eine gute Übung in der ich die Angst davor verlor, ausgedachte Szenen zu zeichnen. In dem ganzen Bildmaterial über WW1 gab es noch keine Actionfotografie. Das musste ich mir also ausdenken. Hatte aber einen großen Horror davor und dachte ich kann mich alleine über Referenzmaterial retten.  Heute ginge das. Damals nicht. Also entstand ein Knochenharter S/W Comic. Obwohl ich diese Art liebe habe ich sie nur noch bei Trucker angewand. Ich habe mir es immer wieder vorgenommen es nochmal zu machen. Währe eine leichte Übung. Aber ich bin dann irgendwann dem Bann der Farbe erlegen. Auch davor hatte ich damals noch mörderische Angst. Jetzt nicht mehr.

Eine Übung für ein Prokekt Namens QUARZ, ich sprach schon darüber, an dem ich nebenbei Arbeite weil LamberVorang besitzt.

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Böse Geister

Die einen kennen sie, die anderen nicht. Da sind sie trotzdem. Nicht in alten Schlössern und Burgen. Sie sind in unseren Seelen. Sie erscheinen Nachts oder im Morgengrauen. Sie erscheinen auch am Tage und sehen einem über die Schulter. Dagegen anzutrinken hat keinen Sinn. Meistens bringen sie keine guten Botschaften. Geister haben nie gute Botschaften. Sie erinnern ein immer an unangenehme Dinge und hindern uns daran sie zu Grabe zu tragen. Das mit den guten Geistern muss eine Verarsche sein. Wie dem auch sei, viele von uns werden sie auf die eine oder andere Art kennen. Nur die einen reden darüber, die anderen nicht. Ich wollte es nur mal erwähnen ohne das Thema besonders zu vertiefen. Aber Auch Helden kenne sie. Ich stelle euch einmal 2 dieser Gesellen vor und vielleicht hat ja einer von Euch eine Ahnung wer sie einmal zu Lebzeiten waren.

Das sind Entwürfe.

Und was jetzt kommt ist keine Geist. Sondern eine Obsession auf Packpapier. Nicht direkt meine aber ich hatte einmal mit einem Freund ein Regiearbeit für ein Theaterstück gemacht, das sich Thematisch mit Fetischismus befasste.

Die Aktöre des Dramas waren echt. Sie spielten sich selber. Was ihr seht, wahren Entwürfe für ein Handout. Ob sie in der Lage sind böse Geister zu vertreiben weiß ich nicht. Aber ein gefährliches Spiel. Gemalt mit Tempera und Kreide auf Packpapier. A 3 groß.

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Krieg Sex Manga und geile Spinner

Inzwischen habe ich wieder Luft. Meine Schüler sind mit ihrer Abschlussarbeit versorgt, ich habe alles korrigiert das sie nachgereicht haben, habe eine Treppe gebaut und Rigipswände gespachtelt und kann mich wieder meinen Projekten widmen. In einem Anfall von Ordnungsliebe und Erinnerungen habe ich angefangen meinen Papierschrank durchzuforsten und bin auf interessante Sachen gestoßen. Von meinen aktuellen Arbeiten möchte ich im Augenblick nur einen kleinen Ausschnitt zeigen und eine alte Seite die so nie zusehen war, da der Verlag sie damals schlechte Repros gemacht hat und auch bei Nachauflagen die Druckvorlagen nie erneuert hat.

Da ich gerade an so einer Art Schlüsselbildern arbeite, die zu viel verraten würden möchte ich über Lamber im Augenblick nicht mehr zeigen. Und die von meinen Schülern, die mehr wissen bitte ich einfach nichs zu verraten. Auch nicht im Facebook wo ja alles auch irgenwie geheim bleibt, bis auf die Freunde.  Also dachte ich mir, ich zeige ich euch etwas was gar keiner kennt, und einige Sachen die die Jüngeren von euch wahrscheinlich auch nicht kennen, aber mit denen mein Karriere in Frankreich begann. Die die mich kennen, werden wissen das ich über etwas Humor verfüge und gerne lache, im Gegensatz zu meinen meist düsteren Helden. Irgendwann habe ich für den Esquire mal eine Geschichte gemacht von einem Typ, der mit einer Kameraatrappe versucht Mädels für sich und seinen Kumpel zum Ausziehen zu bewegen.

So ein Typ geisterte mal vor 30 Jahren durch New York. Allerdings mit einer echten Kamera und gleich auf Sendung. Meine Geschichte ist eine durchaus komische Interpretation. Ihr werdet sehen. Und dann, vor 34 Jahren bekam ich meinen ersten Comicbookauftrag. Von einem großen Hamburger Verlag. Kein Comicverlag. Obwohl der Inhalt ist von Historikern durchaus seriös aufgearbeitet worden war, wurde ich zwar fürstlich bezahlt, ( ich überlegte mir damals allen ernstes ob ich mir ein gebrauchten Rolls kaufen sollte) aber das Buch wurde nie veröffentlicht. Es handelt von Hitler im ersten Weltkrieg. Ein befreundeter fernsehjornalist, dem ich es im vertrauen berichtet habe, brachte es im fernsehen und machte es nieder. Der verlag bekam Angst und das wars dann.

Und dann der Manga. Ich weiß, viele von euch lieben ihn und ich habe einige Schüler die verdammt gute Mangas zeichnen. Nicht alle Mangas sind mein Ding aber ich schätze sie trotzdem und halte sie für eine enorme Bereicherung. Aber die wenigsten wissen das ich selber ein Projekt für den Kodansa Verlag zeichnete. Ich habe mit den Japanischen Redakteuren in stundenlangen Konferenzschaltungen mit Dolmetscher über 3 Jahre zusammengearbeitet und was raus kam könnte man vielleicht als ein Euromanga bezeichnen. Ich werdet sehen. Natürlich Gewalt, Mystik und Sex in einem hightech Rollstuhl.

Und dann noch ein alter Kerl, der mit seiner jungen Freundin und zwei Besatzungsmitgliedern zum Tunfisch Angeln unterwegs ist. Also genug Stoff für die nächste Zeit.

Ein paar kleine Anreißer liefere ich mit. Und dann geht’s peu a peu etwas ausführlicher zu den Themen weiter. Und wenn einer von euch so eine Idee hat, Skitzen von Arbeite zu sehen, von denen er gehört hat, oder sonnstige Themen die er mir zuordnet, einfach fragen. Vielleicht kann ich helfen. Ich habe so viel das ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll.

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Krass

So Weihnachten ist vorbei. Da ich nicht mehr mit meiner Eisenbahn spiele zeichne ich. Lambert ist ganz schön anstrengend mit dem ganzen Wasser. Das ist so eine Form wie Wolken. Nicht richtig fassbar. Aber Piraten sind nun mal dort angesiedelt und daher….es führt kein Weg vorbei. Aber zur Erholung knoble ich an meiner anderen Fantasistory. Habe ich euch erzählt.  Ich mache da so eine Art Konzeptzeichnungen um die Atmosphere der Geschichte einzufangen und mich selber mehr und mehr dort hinein zu versetzen, die verschiedenen Charaktere kennenzulernen, ihre Motive und auch die wirkliche Geschichte zu finden. Bisher gibt es nur ein für mich faszinierendes Setting, verschiedenen Bilder und Ereignisse. Aber das ist noch nicht die Geschichte. Ich kenne den Held, aber weiß noch nicht genau was sein großes Abenteuer ist. Also habe ich ab und zu Bilder im Kopf, weil ich etwas gelesen habe das ich spannend finde, das mischt sich vielleicht mit der entsprechenden Musik die ich gerade höre und dann entsteht ein Bild das ich malen muss, weil es ein Schlüsselbild ist. Ich hatte euch einmal dieses Meerwesen gezeigt das im Schelfeis Gürtel lebt. Während ich das Bild malte kam mir der Gedanke das diese mörderischen Wesen, wenn man sie nicht tötet,  in Bordelle verschleppt werden könnten. Die Aussage die dahinter steht ist ist folgende. Die Männer die an diesen Außenposten leben sind gnadenloser Abschaum. gefährlich, krank, unberechenbar und gewalttätig. Aber wie das zeigen. Wodurch diese Atmosphäre schaffen? Wenn wir davon ausgehen das es diesen Männer Vergnügen macht unter erheblichen Gefahren und unter Verachtung alles Kreatürlichen sich an diesen Wesen zu vergreifen, ist das geanau diese Stimmung die dort vorherrscht. Also habe ich einmal versucht diese Szene einzufangen.

Der Kohlezug transportiert glühendes Brennmaterial aus Kokereien durch die Sanddünen. Allein die kleine Lok mit diesem Mann der eine Filtermaske trägt und den endlosen Wagons hinter sich konfrontiert mich mit einer fremden, unbekannten Kultur.

Und das ist der Sinn der Übung. Visuelle Metaphern zu finden die uns über das hinaus was wir sehen, in Stimmungen zu versetzen. Gefühle in uns zu wecken die uns in Atem halten. Natürlich kann ich nur meine eigenen Gefühle testen. Aber ich bin mir sicher, unsere Gefühle unterscheiden sich nicht so sehr voneinander wie wir denken. Insofern gehe ich einmal davon aus, was gut ist für mich , sollte auch gut für die Leser sein. Alle Abentheuer die uns bewegen müssen einen nachvollziehbaren Grund haben.  Geld ist ein schlechter Grund. Geld ist abstrakt. Aber ein Traum, Liebe, eine scheinbar unheilbare Krankheit, Sehnsucht, das bewegt uns mental.

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Alaska

Heiligabend kam angekrochen und ich wollte weg. Als ich den letzten möglichen Platz in ein Flieger bekam ging er nach Anchorage. Klasse. Ich wollte immer schon ein mal nach Kanada. Ich nahm ihn. Aber ich hatte in der Schule nicht aufgepasst. Anchorage ist in Alaska. Auch nicht schlecht. Jedenfalls weit weg.

In Amerika musste ich noch ein oder zweimal umsteigen. Das ist so wie Bus fahren. Zwischen durch halten die Flieger irgendwo an, einige steigen aus, andere ein und weiter geht’s. Die Kiste wurde immer leerer, weil vernünftige Menschen nicht nach Alaska, sondern nach Hause schweben und das war in diesem Fall immer die andere Richtung. Ich war über 24 Stunden in der Luft. Der Whisky war gut und das Ziel abenteuerlich. Ich habe also so über das Leben nachgedacht und war leicht angezischt. Hatte ja eine gesamte Sitzreihe für mich. Wegen mir hätte die Kiste auch verzischen können, war egal. Irgendwie war ich glücklich. Unter mir Nacht und die Lichter der Städte die durch die Dunkelheit hoch glühten und über mir Sterne. Wahrscheinlich müssen sich Engel so fühlen, die sind ja ach in diesen Bereichen bewegen sollen. Mit dem Unterschied sie haben kein Whisky. Im Flugzeug waren nur noch ungefähr 10 People. Dann eine abrupte Zwischenlandung im Nirgendwo. Sanitäter kamen an Bord. Ein Indianer hatte ein Herzanfall. Ich betete, obwohl ich nicht gläubig bin, das der arme Kerl es überstehen würde. Die Jungs haben verdammt lange zwischen den Sitzen gearbeitet und als sie ihn nachher wegtrugen wusste ich nicht ob er lebte oder tot war.

Ich glaube in Anchorage stiegen außer mir noch 4 oder 5 Vereinsamte aus. Schneeberge an den Straßenseiten, Peitschenlampen warfen ein gelbes Licht auf menschenleere Straßen. In diese Nacht übernachtete ich in einem kalten Zimmer das fürchterlich nach alten Socken stank. Süßliche Verwesung. Ich holte mir die Decke vom Nachbarbett und schlief gut. Am nächsten Morgen erfuhr ich vom Manager das in diesem Zimmer vorher Obdachlose untergebracht waren. Im Winter bezahlt die Stadt die lehrstehenden Hotelzimmer, damit die vorwiegend einheimischen Obdachlosen nicht erfrieren. Eskimos und Indianer.

Ich lieh mir ein Auto und fuhr etwas durch die Gegend. Außerdem wollte ich ein Ticket um kurz vor Neujahr durch die Berge nach Fairbanks zu fahren. Aber im Winter ist die Strecke geschlossen also suchte ich eine Busverbindung von der ich gehört hatte. Aber das ist eine Andere Geschichte. Am Abend wollte ich dann Weihnachten feiern. Ich landete in einer riesigen Amerikanischen Bar die von einem noch größeren Parkplatz umzingelt war. Überall stiegen jede Menge Jungs und Mädel in Sommerklamotten aus ihren Autos. Geblondet, gehübscht und vollmanikürt. In der Bar ging die Post ab. Schrei, quietsch, lach, brüll. Ich spielte mit einem Typ Marke Surfer einige runden Tischfußball um jeweils eine Flasche Bier. Aber irgendwann verloren wir uns aus den Augen und ich sah mir sich überschlagende Rennboote auf einem Video Screene an, quatschte mit einigen älteren Typen über Waffen und wo hier in der Gegend der beste Store sei um welche zu kaufen. Einer fragte mich warum Hitler immer noch Krieg führt. Damals war im Kosovo gerade Krieg. Klar Europa ist weit weg und da konnte man schon mal was durcheinander bekommen. Draußen schneite es wie Hölle und einige Tage später las ich in der Zeitung das in jener Nacht zwei Kids, die betrunken nur  in einem T- Shirt unterwegs waren, erfroren sind. Man fand sie auf den Gleisen. Sie hatten sich unter einem alten Wagon verkrochen. Aber das wusste ich in diesem Moment nicht und ich dachte mir, jetzt sitzt du hier am Ende der Welt und es ist heilig Abend. Das ist verdammt schräg. Ich bestellte vier Drinks und einen für mich  die ich  in Reihe vor mich stellte. Dann trank ich auf meine vier besten Freunde.  Ein Schluck aus meinem und stellvertretend für sie ihr Glas. Eine angemessene Geste der Freundschaft. Ich kam gut in Schwung. In dem Moment vermisste ich sie schon ein wenig aber bevor mir eine Träne aus dem Knopfloch quoll, explodierte mal wieder ein Rennboot oder ein Motorrad Fahrer fuhr gegen eine Wand. Ich weiß es nicht mehr genau aber ich merkte das es ein Video über verschiedenen Tötungsvarianten des Motorsports war. Klasse. Irgendjemand rammte meinen Rücken und ein Drink ging verloren. Egal die ganze Bar war voller Drinks, die Mädels rochen nach Liter Flaschen von Atomparfum und einige waren blond wie Rauschgoldengel. Nicht alle, aber genug für meine Augen. Ich quatschte mit diesem oder jener und gab jedem im nahen Umkreis Feuer. Damals waren Bars noch Nichtraucher freie Zonen, Trinken war gesellschaftsfähig und dicke Autos mit 5 Liter Motor ein Muss für einen Mann. Es war warm und wurde immer wärmer, die schwitzenden Leiber heizten die Bude auf, Haut rieb sich an Haut, der Alk kroch prickelnd und summend ins Hirn, die Luft voller Liebe und Einigkeit und ich wartete das vielleicht noch der Weihnachtsmann auftauchen würde. Tat er nicht.  Statt dessen hatte er einige Stellvertreter geschickt die man an ihren Nikolausmützen auf dem Kopf erkannte. Bei den Typen sah es reichlich dämlich aus weil sie keinen mächtigen Bauch oder Bart hatten. Aber bei den Mädels hätten alleine die Mützen gereicht und sonst nichts. Aber weitere philosophische Betrachtung zerplatzten, weil mich irgendjemand irgendetwas fragte. Er sah er aus wie ein zu früh verblühter Goldsucher oder Bärenfänger. Aber er war ein zäher Frager weil er mitbekommen hatte das ich ein Deutscher war und er wollte unbedingt wissen ob ich auch eine ” blackwood clock” hätte. Seine bekannten in Deutschland hätten auch so ein Ding. Ich kam nicht drauf was er meine, also bestellte ich noch eine Runde für meine Freunde und Ihn. Und einen zusätzlichen Drink für den Indianer aus dem Flugzeug. Das fand der Kerl hochanständig und sagte das er immer schon wußte das die Deutschen good guys seien. Auf Italiener, Franzoden, Juden und Engländer und auch die Cinesen sei geschissen. Das ein Amerikaner auch auf die Engländer scheißt verwunderte mich. Natürlich sagte er nicht geschissen sondern fuck. Der Barmann lachte mich an als er neue Drinks vor mich stellte und fragte, ob das auch einer meiner guten, alten Freunde sei.  Ich griff seine Idee auf und fand es gut einen neuen, alten  Freund zu haben der  alles fucking good oder fucking bad  fand. Wir begossen gemeinsam alle befuckten und tranken auf die fucking schönen Mädchen. Er war Pilot von einem dieser komischen Flugzeugen die Insektiziede über Felder versprühen und arbeitete für eine Firma die Rasen für Golfanlagen züchtete. Seine Ex wohnte hier und als ihn die Traurigkeit nach alten Zeiten überwältigte hatte er die Idee eines Überaschungsbesuchs. Leider machte ihr Neuer die Tür auf. Der fand seine Idee garnicht schlecht. Weihnachten das Fest der Liebe. Aber seine fucking Ex erschien mit einem neuen fucking Baby in der weihnachtsdekorierten Tür und fuckte ihn off und so trafen wir uns hier in dieser verfuckten Bar. Ich erzählte von meiner Ex und wir waren ein Herz und eine Seele. Eine Runde später sagte er, wenn ich ihn besuchen in Orlando , besuchen würdekönne ich mal mitfliegen und auch mal steuern. Könne in seinem Trailer auch übernachten. Und da gebe es auch gute Bars und noch bessere Girls al in diesem verfuckten Goldgräberschuppen. Klasse. Mich durchlief ein wohliger Schauer. Was war die Welt so groß und schön, voller Gelegenheiten und Abentheuern, man muße nur zupacken.  Es war einfach alles gut. Ich dachte, das Leben kann eine fucking guter Scheiß sein. Jedenfalls an einem Heilig Abend in einer vollen Bar in Alaska.

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Endzeit

Dieses Wesen lebt in den Eismeeren des Planeten Ilo im Pferdekopfnebel. Sie sind wahnsinnig schnell. Nicht nur im Wasser sondern auch an den Schelfgürteln der großen Eismeere bis zu denen sich Desperados und anderes Gesindel herangekämpft haben. Willkommenen Beute wenn sie unbewaffnet sind. Hier befinden sich auch die letzten Grenzansiedlungen in denenen sich der Abschaum der Wüstenwelt sammelt. Einige der Joos, so heißen diese amphibischen Wesen, werden in Bordellen angekettet gehalten. Die Körper der Weibchen haben ähnlichkeit mit den Frauen dieses Planeten.  Trotzdem ist ihr Besuch ein Spiel mit dem Tod. Hier lebt Jaun. Jaun ist Brennstoff  Schmuggler. Darauf steht die Todesstrafe. Seitdem ist er mit einer Bande von seinesgleichen auf der Flucht. Er erhofft sich Rettung von den riesigen Raumschiffen die in der Nacht plötzlich auftauchen und Kilometer große Malströme in der Wüster erzeugen, die alles in die Tiefe reißen was dort unterwegs ist. Keiner weiß woher sie kommen, was sie wollen und wer sie steuert. Nicht einmal die Windmenschen die nur selten mit den Bewohnern des Planeten in Berührung kommen.

ihr  wollt wissen was das soll? Ich auch. War plötzlich in meinem Kopf.  Auf jeden Fall eine abgefahrene Fantasie Story. Ich erhole mich bei den Vorbereitungen von Lambert dem leider nichts erspart bleibt. Vorhin hatte ich bemerkt, das ich bei den letzten Seiten vergessen habe ihm die Streifen in sein Hemd zu malen. Hole ich natürlich nach. Aber trotzdem eine kleine Szene in der es ihm bestimmt nicht gut geht. Ich habe das Gefühl er hat von dem Sturm komplett die Schnauze voll. Aber es wird noch schlimmer.