Schlagzeilen
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Signiertermin 15.02.12: Daniel Schreiber im Fantastic Store Köln

Am Mittwoch den 15. Februar signiere ich ab 16:00 Uhr im Fantastic Store hier in Köln.

Anna und ich würden uns sehr feuen, wenn Ihr vorbei schaut!

Link zum Fantastic Store: http://www.comic-heaven.com/veranstaltungen.html

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Produktionsbericht Teaser für Ria vol.2

Während Fabian Schlaga und Thorsten Kiecker den Release von Ria Band 2 in Angouleme mit einen erneutem Signiermarathon feierten, warten unsere deutschen Leser gespannt auf das Erscheinen der Splitter Fassung in deutscher Sprache. Um euch die Wartezeit zu versüßen, gibt es heute einen Einblick in die Produktion der animierten Teaser, an denen viele fleißige Assistenten beteiligt waren.

Teaser 1

Die Ankündigung, dass es auch zu Band 2 einen Trailer geben sollte, stieß auf entsprechende Begeisterung beim Stenarts Team. Als jedoch laut wurde, dass es 3 animierte Teaser geben sollte, wurde gleichzeitig allen bewusst, was für ein Berg an Arbeit da auf sie zukam. Ein Neuzugang in der Gruppe versprach daher Hoffnung. Samuel Stephan sollte sich auf die Umsetzung der animierten Teaser konzentrieren. Aus der Zusammenarbeit mit Samuel Stephan entwickelte sich für den Schöpfer der Reihe eine besondere Kooperation und damit ein starkes Vertrauen in Samuels Fähigkeiten den Visionen von Thorsten Kiecker Form zu verleihen.

„Bis das Grundgerüst des ersten Teasers stand, gab es sehr viele Ideen, die wir am liebsten so auch direkt umgesetzt hätten, doch wir mussten mit limitierten Mitteln auskommen und entschieden uns nach ersten Versuchen mit 3D Modellen des Uricopters, dann doch für eine 2D Variante, um den Stil des Comics entsprechen zu können“, so Art Direktor und Regisseur Thor”Sten“ Kiecker.

Statt den bereits komplett in 3D animierten Uricopter zu verwenden, wählte das Team eine Ansicht dessen aus und passte die Farbe und Textur an. „Wir painteten entsprechende Veränderungen an der Außenhaut, um den Absturz glaubhafter erscheinen zu lassen. In 3D hätte dies zu enormem Aufwand geführt, den wir bei einem Comic-Teaser nicht tragen konnten“, erklärt Sten.

2D überarbeitete Fassung

2D überarbeitete Fassung

3D generierter Uricopter

3D generierter Uricopter

Storyboard-Zeichnungen

Hier zu sehen: erste Storyboard-Zeichnungen der Schlusszene des 1. Trailers. Diese wurden ähnlich für das finale Video übernommen.

Teaser 2

Der neue Teaser bedeutete eine neue Herausforderung. Im Hause Stenarts stand alles und jeder unter Zeitdruck. Die Fertigstellung des zweiten Bandes rückte immer näher und die Produktion lief auf Hochtouren. „Die Planung hat uns einiges an Nerven gekostet. Jeder Schritt musste genau geplant werden, nur so war es uns möglich, alle Termine einzuhalten und die erstrebte Qualität zu erreichen“, erläutert Produktionsleiter Erdi Ekmekci.

Die Grundidee dabei war es, eine große Kamerafahrt zu verwirklichen. Dazu wurde ein Hintergrund erstellt, welcher sowohl die Perspektive, als auch Dynamik einer schwenkenden Aufnahme widerspiegeln soll. Fabian Schlaga hat dafür gesorgt, dass die Farbkomposition auch der des Comics entspricht und leitete fleissige Illustratoren wie Jennifer Zeller an.

Nachdem bereits französische Comic-Fans auf dem Festival in Angouleme die Rohfassung des Teasers bewundern konnten, rückt der Termin der Premiere immer näher. Alle die es nicht bis nach Frankreich geschafft hatten, können auf unserer Facebook-Seite und hier auf dem Splitter Künstler Blog erfahren, wann es  den 2. Teaser zu sehen geben wird.

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Signiertermin am 28.01.2012

Am 28.01.2012 signieren Ralf Schlüter und ich von 14 bis 17 Uhr im Comics & Graphics in Berlin. Vormerken und vorbeikommen!

Weitere Informationen gibt es im Blog von Comics & Graphics – ein Nachbericht folgt dann in diesem.

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Krass

So Weihnachten ist vorbei. Da ich nicht mehr mit meiner Eisenbahn spiele zeichne ich. Lambert ist ganz schön anstrengend mit dem ganzen Wasser. Das ist so eine Form wie Wolken. Nicht richtig fassbar. Aber Piraten sind nun mal dort angesiedelt und daher….es führt kein Weg vorbei. Aber zur Erholung knoble ich an meiner anderen Fantasistory. Habe ich euch erzählt.  Ich mache da so eine Art Konzeptzeichnungen um die Atmosphere der Geschichte einzufangen und mich selber mehr und mehr dort hinein zu versetzen, die verschiedenen Charaktere kennenzulernen, ihre Motive und auch die wirkliche Geschichte zu finden. Bisher gibt es nur ein für mich faszinierendes Setting, verschiedenen Bilder und Ereignisse. Aber das ist noch nicht die Geschichte. Ich kenne den Held, aber weiß noch nicht genau was sein großes Abenteuer ist. Also habe ich ab und zu Bilder im Kopf, weil ich etwas gelesen habe das ich spannend finde, das mischt sich vielleicht mit der entsprechenden Musik die ich gerade höre und dann entsteht ein Bild das ich malen muss, weil es ein Schlüsselbild ist. Ich hatte euch einmal dieses Meerwesen gezeigt das im Schelfeis Gürtel lebt. Während ich das Bild malte kam mir der Gedanke das diese mörderischen Wesen, wenn man sie nicht tötet,  in Bordelle verschleppt werden könnten. Die Aussage die dahinter steht ist ist folgende. Die Männer die an diesen Außenposten leben sind gnadenloser Abschaum. gefährlich, krank, unberechenbar und gewalttätig. Aber wie das zeigen. Wodurch diese Atmosphäre schaffen? Wenn wir davon ausgehen das es diesen Männer Vergnügen macht unter erheblichen Gefahren und unter Verachtung alles Kreatürlichen sich an diesen Wesen zu vergreifen, ist das geanau diese Stimmung die dort vorherrscht. Also habe ich einmal versucht diese Szene einzufangen.

Der Kohlezug transportiert glühendes Brennmaterial aus Kokereien durch die Sanddünen. Allein die kleine Lok mit diesem Mann der eine Filtermaske trägt und den endlosen Wagons hinter sich konfrontiert mich mit einer fremden, unbekannten Kultur.

Und das ist der Sinn der Übung. Visuelle Metaphern zu finden die uns über das hinaus was wir sehen, in Stimmungen zu versetzen. Gefühle in uns zu wecken die uns in Atem halten. Natürlich kann ich nur meine eigenen Gefühle testen. Aber ich bin mir sicher, unsere Gefühle unterscheiden sich nicht so sehr voneinander wie wir denken. Insofern gehe ich einmal davon aus, was gut ist für mich , sollte auch gut für die Leser sein. Alle Abentheuer die uns bewegen müssen einen nachvollziehbaren Grund haben.  Geld ist ein schlechter Grund. Geld ist abstrakt. Aber ein Traum, Liebe, eine scheinbar unheilbare Krankheit, Sehnsucht, das bewegt uns mental.

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Alaska

Heiligabend kam angekrochen und ich wollte weg. Als ich den letzten möglichen Platz in ein Flieger bekam ging er nach Anchorage. Klasse. Ich wollte immer schon ein mal nach Kanada. Ich nahm ihn. Aber ich hatte in der Schule nicht aufgepasst. Anchorage ist in Alaska. Auch nicht schlecht. Jedenfalls weit weg.

In Amerika musste ich noch ein oder zweimal umsteigen. Das ist so wie Bus fahren. Zwischen durch halten die Flieger irgendwo an, einige steigen aus, andere ein und weiter geht’s. Die Kiste wurde immer leerer, weil vernünftige Menschen nicht nach Alaska, sondern nach Hause schweben und das war in diesem Fall immer die andere Richtung. Ich war über 24 Stunden in der Luft. Der Whisky war gut und das Ziel abenteuerlich. Ich habe also so über das Leben nachgedacht und war leicht angezischt. Hatte ja eine gesamte Sitzreihe für mich. Wegen mir hätte die Kiste auch verzischen können, war egal. Irgendwie war ich glücklich. Unter mir Nacht und die Lichter der Städte die durch die Dunkelheit hoch glühten und über mir Sterne. Wahrscheinlich müssen sich Engel so fühlen, die sind ja ach in diesen Bereichen bewegen sollen. Mit dem Unterschied sie haben kein Whisky. Im Flugzeug waren nur noch ungefähr 10 People. Dann eine abrupte Zwischenlandung im Nirgendwo. Sanitäter kamen an Bord. Ein Indianer hatte ein Herzanfall. Ich betete, obwohl ich nicht gläubig bin, das der arme Kerl es überstehen würde. Die Jungs haben verdammt lange zwischen den Sitzen gearbeitet und als sie ihn nachher wegtrugen wusste ich nicht ob er lebte oder tot war.

Ich glaube in Anchorage stiegen außer mir noch 4 oder 5 Vereinsamte aus. Schneeberge an den Straßenseiten, Peitschenlampen warfen ein gelbes Licht auf menschenleere Straßen. In diese Nacht übernachtete ich in einem kalten Zimmer das fürchterlich nach alten Socken stank. Süßliche Verwesung. Ich holte mir die Decke vom Nachbarbett und schlief gut. Am nächsten Morgen erfuhr ich vom Manager das in diesem Zimmer vorher Obdachlose untergebracht waren. Im Winter bezahlt die Stadt die lehrstehenden Hotelzimmer, damit die vorwiegend einheimischen Obdachlosen nicht erfrieren. Eskimos und Indianer.

Ich lieh mir ein Auto und fuhr etwas durch die Gegend. Außerdem wollte ich ein Ticket um kurz vor Neujahr durch die Berge nach Fairbanks zu fahren. Aber im Winter ist die Strecke geschlossen also suchte ich eine Busverbindung von der ich gehört hatte. Aber das ist eine Andere Geschichte. Am Abend wollte ich dann Weihnachten feiern. Ich landete in einer riesigen Amerikanischen Bar die von einem noch größeren Parkplatz umzingelt war. Überall stiegen jede Menge Jungs und Mädel in Sommerklamotten aus ihren Autos. Geblondet, gehübscht und vollmanikürt. In der Bar ging die Post ab. Schrei, quietsch, lach, brüll. Ich spielte mit einem Typ Marke Surfer einige runden Tischfußball um jeweils eine Flasche Bier. Aber irgendwann verloren wir uns aus den Augen und ich sah mir sich überschlagende Rennboote auf einem Video Screene an, quatschte mit einigen älteren Typen über Waffen und wo hier in der Gegend der beste Store sei um welche zu kaufen. Einer fragte mich warum Hitler immer noch Krieg führt. Damals war im Kosovo gerade Krieg. Klar Europa ist weit weg und da konnte man schon mal was durcheinander bekommen. Draußen schneite es wie Hölle und einige Tage später las ich in der Zeitung das in jener Nacht zwei Kids, die betrunken nur  in einem T- Shirt unterwegs waren, erfroren sind. Man fand sie auf den Gleisen. Sie hatten sich unter einem alten Wagon verkrochen. Aber das wusste ich in diesem Moment nicht und ich dachte mir, jetzt sitzt du hier am Ende der Welt und es ist heilig Abend. Das ist verdammt schräg. Ich bestellte vier Drinks und einen für mich  die ich  in Reihe vor mich stellte. Dann trank ich auf meine vier besten Freunde.  Ein Schluck aus meinem und stellvertretend für sie ihr Glas. Eine angemessene Geste der Freundschaft. Ich kam gut in Schwung. In dem Moment vermisste ich sie schon ein wenig aber bevor mir eine Träne aus dem Knopfloch quoll, explodierte mal wieder ein Rennboot oder ein Motorrad Fahrer fuhr gegen eine Wand. Ich weiß es nicht mehr genau aber ich merkte das es ein Video über verschiedenen Tötungsvarianten des Motorsports war. Klasse. Irgendjemand rammte meinen Rücken und ein Drink ging verloren. Egal die ganze Bar war voller Drinks, die Mädels rochen nach Liter Flaschen von Atomparfum und einige waren blond wie Rauschgoldengel. Nicht alle, aber genug für meine Augen. Ich quatschte mit diesem oder jener und gab jedem im nahen Umkreis Feuer. Damals waren Bars noch Nichtraucher freie Zonen, Trinken war gesellschaftsfähig und dicke Autos mit 5 Liter Motor ein Muss für einen Mann. Es war warm und wurde immer wärmer, die schwitzenden Leiber heizten die Bude auf, Haut rieb sich an Haut, der Alk kroch prickelnd und summend ins Hirn, die Luft voller Liebe und Einigkeit und ich wartete das vielleicht noch der Weihnachtsmann auftauchen würde. Tat er nicht.  Statt dessen hatte er einige Stellvertreter geschickt die man an ihren Nikolausmützen auf dem Kopf erkannte. Bei den Typen sah es reichlich dämlich aus weil sie keinen mächtigen Bauch oder Bart hatten. Aber bei den Mädels hätten alleine die Mützen gereicht und sonst nichts. Aber weitere philosophische Betrachtung zerplatzten, weil mich irgendjemand irgendetwas fragte. Er sah er aus wie ein zu früh verblühter Goldsucher oder Bärenfänger. Aber er war ein zäher Frager weil er mitbekommen hatte das ich ein Deutscher war und er wollte unbedingt wissen ob ich auch eine ” blackwood clock” hätte. Seine bekannten in Deutschland hätten auch so ein Ding. Ich kam nicht drauf was er meine, also bestellte ich noch eine Runde für meine Freunde und Ihn. Und einen zusätzlichen Drink für den Indianer aus dem Flugzeug. Das fand der Kerl hochanständig und sagte das er immer schon wußte das die Deutschen good guys seien. Auf Italiener, Franzoden, Juden und Engländer und auch die Cinesen sei geschissen. Das ein Amerikaner auch auf die Engländer scheißt verwunderte mich. Natürlich sagte er nicht geschissen sondern fuck. Der Barmann lachte mich an als er neue Drinks vor mich stellte und fragte, ob das auch einer meiner guten, alten Freunde sei.  Ich griff seine Idee auf und fand es gut einen neuen, alten  Freund zu haben der  alles fucking good oder fucking bad  fand. Wir begossen gemeinsam alle befuckten und tranken auf die fucking schönen Mädchen. Er war Pilot von einem dieser komischen Flugzeugen die Insektiziede über Felder versprühen und arbeitete für eine Firma die Rasen für Golfanlagen züchtete. Seine Ex wohnte hier und als ihn die Traurigkeit nach alten Zeiten überwältigte hatte er die Idee eines Überaschungsbesuchs. Leider machte ihr Neuer die Tür auf. Der fand seine Idee garnicht schlecht. Weihnachten das Fest der Liebe. Aber seine fucking Ex erschien mit einem neuen fucking Baby in der weihnachtsdekorierten Tür und fuckte ihn off und so trafen wir uns hier in dieser verfuckten Bar. Ich erzählte von meiner Ex und wir waren ein Herz und eine Seele. Eine Runde später sagte er, wenn ich ihn besuchen in Orlando , besuchen würdekönne ich mal mitfliegen und auch mal steuern. Könne in seinem Trailer auch übernachten. Und da gebe es auch gute Bars und noch bessere Girls al in diesem verfuckten Goldgräberschuppen. Klasse. Mich durchlief ein wohliger Schauer. Was war die Welt so groß und schön, voller Gelegenheiten und Abentheuern, man muße nur zupacken.  Es war einfach alles gut. Ich dachte, das Leben kann eine fucking guter Scheiß sein. Jedenfalls an einem Heilig Abend in einer vollen Bar in Alaska.

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Endzeit

Dieses Wesen lebt in den Eismeeren des Planeten Ilo im Pferdekopfnebel. Sie sind wahnsinnig schnell. Nicht nur im Wasser sondern auch an den Schelfgürteln der großen Eismeere bis zu denen sich Desperados und anderes Gesindel herangekämpft haben. Willkommenen Beute wenn sie unbewaffnet sind. Hier befinden sich auch die letzten Grenzansiedlungen in denenen sich der Abschaum der Wüstenwelt sammelt. Einige der Joos, so heißen diese amphibischen Wesen, werden in Bordellen angekettet gehalten. Die Körper der Weibchen haben ähnlichkeit mit den Frauen dieses Planeten.  Trotzdem ist ihr Besuch ein Spiel mit dem Tod. Hier lebt Jaun. Jaun ist Brennstoff  Schmuggler. Darauf steht die Todesstrafe. Seitdem ist er mit einer Bande von seinesgleichen auf der Flucht. Er erhofft sich Rettung von den riesigen Raumschiffen die in der Nacht plötzlich auftauchen und Kilometer große Malströme in der Wüster erzeugen, die alles in die Tiefe reißen was dort unterwegs ist. Keiner weiß woher sie kommen, was sie wollen und wer sie steuert. Nicht einmal die Windmenschen die nur selten mit den Bewohnern des Planeten in Berührung kommen.

ihr  wollt wissen was das soll? Ich auch. War plötzlich in meinem Kopf.  Auf jeden Fall eine abgefahrene Fantasie Story. Ich erhole mich bei den Vorbereitungen von Lambert dem leider nichts erspart bleibt. Vorhin hatte ich bemerkt, das ich bei den letzten Seiten vergessen habe ihm die Streifen in sein Hemd zu malen. Hole ich natürlich nach. Aber trotzdem eine kleine Szene in der es ihm bestimmt nicht gut geht. Ich habe das Gefühl er hat von dem Sturm komplett die Schnauze voll. Aber es wird noch schlimmer.

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Gemetzel und anderes

Hier mal wieder ein paar Eindrücke aus Band 5. Luftschiffe – am Himmel und als Wrack auf einem Gletscher. Und auch mal wieder ein Scribble, die Vorskizze einer Seite. Sie zeigt Wisperwind und Kangan in einem wilden Gemetzel gegen eine Übermacht von Monstern. Mit spektakulärer Action geht die Arbeit am neuen Band also weiter.

Luftschiffe

Wrack auf Gletscher

Scribble Seite 34

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Es geht auch klein und fein

Exakte und genaue Illustrationen haben ihren Reiz Alle stubbsen mit ihren Nasen drauf und sagen, wow, wie hat er das gemacht. Das kann bis zumWahnsinn führen und ich kennen Künstler, die durch das scheinbaren Können der Bewunderten in ihrer Arbeit gelähmt werden und anfangen sich zu hassen. Nur verkennen sie, das gerade bei der Computer Illustration viele Hilfsmittel gibt und  die Bewunderten die Bewunderung oft nicht verdienen. Natürlich bleibe ich von der Konkurrenz nicht undbeeindruckt, aber ich überfordere nicht meine Aufnahmekapazität. Aber um noch mal auf die sauberen und geleckten Arbeiten zurückzukommen. Ich erhole mich von ihnen, indem ich kleine  Werke zeichne, die mehr Experiment und Stimmung sind als Superbilder. Mann kann dabei üben und feststellen, ob das Setting die richtige Stimmung hat. So wie ich es mit den Ufos angefangen habe. Allerdings ist jetzt wieder Lambert dran und da ist jedes Bild und jedes Panel eine Herausforderung. Gerade deswegen, zwischendurch ein Glas Whisky, geile Musik und mit der Axt ein kleines Bild meißeln. Wie ich jetzt darauf komme? Ein ehemalige Bekannter schickte mir das Bild von dieser Frau das ich ihm vor vielen Jahren in ein Buch signiert habe. Damals lebten wir noch in wilden Zeiten. Diese Junge , seinen Namen möchte ich nicht nennen, stürmte vor etwa 40 Jahren in die Schramme nachdem er sich von zu Hause seine Kanone geholt hatte und schoss mit einer Magnum Colt durch die offene Tür. Er hatte vorher mit einem Gast Stress gehabt. Zum Glück wurde keiner getroffen, die Bullen stürmten seine Wohnung, aber die Kanone war weg. Mann, was könnte ich aus dieser Zeit Geschichten erzählen. Von Addi dem Fischausnehmer und seine ewig geilen Frau, oder von dem Jungen der Killer werden wollte und in der Schramme von einem Medizinstudent eine Uzi kaufte.   Aber teilweise macht mich die Erinnerung traurig. Und wisst ihr warum? Wir waren damals unsterblich, wir glaubten, wir würden ewig jung sein, ewig leben. Und die Träume von diesen Frauen gehörten mit zu unserem Leben. Die,  die wir nach wilden Kämpfen eroberten waren meistens nie so schön, trotzdem war es schön an ihnen zu schnuppern. Und die nächst Nacht war ein neuer Tanz.Ich habe Fans unzählige von diesen leichten, hingeworfenen Bildern in Bücher gemalt. Ich habe versucht in dieser Form ein Comic zu machen. Habe es nicht hinbekommen. Aber es erfüllt mich im Moment des Zeichnens mit einem wundersam, leichtem Glück.

Die beiden Soldaten sind auch eine Skizze. Aber das Thema ist bitter. Der Mann der von seinem Kamerad im Arm gehalten wird hoffte auch  er würde davonkommen bevor er die Hölle betrat. Ich zeichnete das Bild einem Soldaten in ein Buch von mir. Er war in Afghanistan dabei und hatte einige  Kameraden verloren. Also dachte ich es ist ein gutes Motiv, zumal das Buch das er mir gab “Blutsbrüder” war. Ich fand das Motiv so gelungen das ich es scannte und nachträglich anmahlte. Ich zeige es euch, auch um die Künstler unter euch zu ermuntern nicht nur nach dem großen Werk zu sehen, sondern die Erfüllung auch in kleinen Bildern zu finden. Und das das mit der Unsterblichkeit Beschiss war, das werden inzwischen auch einige von euch gemerkt haben. Egal ob Künstler oder nicht. Also  lasst uns im Geiste einen darauf heben. Zur Hölle mit den Träumen von Ewigkeit. Macht die Schotten dicht, der nächste Sturm naht. Wir werden ihn anbrüllen und lachen.

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Jetzt ist es raus: Titel „Annas Paradies“ Band 2

Vor einigen Wochen habe ich die Mappe mit alle den handschriftlichen Notizen zum 2ten Band geöffnet, die ich in den letzten beiden Jahren gesammelt hatte und habe daraus die finale Erzählung geschrieben.

Jetzt steht die Storyline und ein Titel ist gefunden:

Annas Paradies – Der Hirte“ lautet der Titel des zweiten Bandes. Und er benennt jenen Jäger, der auf Anna angesetzt wird, um die Überläuferin mit aller Gewalt in die Reihen der Ihren zurück zu bringen. Sein Markenzeichen: Eine Melone.

Auf der letzten Seite des ersten Bandes belagern Annas ehemalige Gefährten Viktors Haus. Doch auch sie werden fluchtartig das „kleine Paradies“ verlassen, wenn der Hirte erwacht…!

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Mit wem werden sie Kontakt aufnehmen?

Ich denke es werden Kinder sein. Kinder sehen die Welt noch als ein Ganzes. Nichts wundert sie. Sie würden nicht einmal über die kleinen, grünen Männchen erstaunt sein. Kinder denken nicht was sie für Nutzen aus ihnen schlagen könnten, beginnen keinen Krieg und unterstellen ihnen nicht sie wollten Böses. Also denke ich, wenn sie aus dem tausende von Lichtjahren entfernten Pferdekopfnebel hier aufschlagen, würden sie sich an die Kinder wenden. Nicht an Generäle oder Politiker. Oder sie melden sich nirgends und machen uns gleich platt weil wir was haben was sie haben wollen. Aber gehen wir davon aus, sie sind vernünftig und friedlich. Nur ein bischen neugierig.

Ich erinnere mich das ich damals ein altes Röhrenradio im Keller gefunden habe. Die Röhren leuchteten geheimnisvoll aber es rauschte und knackte nur leise vor sich hin. Ich versteckte es auf dem Dachboden und schlich mich des Nachts nach oben, in der Hoffnung dort draußen zwischen den flimmernden Sternen könnte etwas sein. Vielleicht habe ich ihre Sprache ja nicht verstanden oder nicht gemerkt das sie schon in meiner Nähe waren. Jetzt ist es zu spät. Aber ich liebe diese alten Träume immer noch.